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Mitarbeiterführung und Führungsstile am Beispiel

Autoritärer Führungsstil

Der Gruppenleiter entscheidet allein. Die volle Verantwortung liegt bei ihm. Die Gruppe ist
nur noch ausführendes Organ. Wenn es notwendig erscheinen sollte, zwingt der Gruppenleiter die Mitglieder, ihm zu gehorchen, Lob und Kritik sind persönlich und können (absichtlich) verletzen. Die Gruppenmitglieder stehen in Konkurrenz um die Gunst des Gruppenleiters. Ihre Leistungsfähigkeit kann aufgrund des Drucks stark erhöht sein, wenn der Leiter jedoch nicht anwesend ist, wird nichts getan. Die Mitglieder werden zu
Einzelkämpfern, es finden permanent Machtkämpfe statt.
Führungsstile

Lassez-Faire Führungsstil

Entscheidungen werden allein von der Gruppe getroffen. Der Gruppenleiter ist nicht in Planung oder Organisation involviert. Er kümmert sich nicht um die Gruppe, kritisiert und lobt nicht. Er antwortet nur auf Anfrage. Die Gruppenmitglieder sind verunsichert, wer nun die Führerrolle für sich beansprucht. Deshalb befindet sich die Gruppe andauernd in Machtkämpfen. Der Ablauf gerät total durcheinander, es ist keine Planung oder Koordination vorhanden, jeder will seine eigene Idee durchsetzen.

Demokratische Führungsstil

Der Gruppenleiter ist nicht Führer, sondern er hat die Funktion eines Berater, er ist ein Teil der Gruppe und ragt nicht heraus. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, die Verantwortung gemeinsam getragen. Spontane Ideen werden schnell umgesetzt, Anerkennung und Kritik sind sachbezogen. Der Leiter kann Fehler eingestehen. Die Gruppemitglieder fühlen sich ernst genommen und mitverantwortlich. Auch in
Abwesenheit des Gruppenleiters wird gearbeitet, die Kooperation zwischen den Mitgliedern funktioniert. Die Leistungsfähigkeit ist herabgesetzt, weil über alles diskutiert wird. Das Gruppenklima ist freundlich und kreativ.

Beziehungsdreieck der Führung

Man bewegt sich innerhalb eines Dreiecks, an dessen Spitzen verschiedene Ergebnismöglichkeiten stehen. Die Führungsstile haben spezielle Vor- und Nachteile, die zu unterschiedlichen Ausprägungen des Gruppengefühls, der Struktur und der Zielorientierung der Gruppe beitragen.