Management Training | Business Administration | Marketing | Performance

Informationsmanagement und Wissensmanagement

Das Sprichwort „Wissen ist Macht“ hat niemals zuvor soviel Bedeutung gehabt wie heutzutage. Neben den ursprünglich definierten Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital ist im Informationszeitalter ein weiterer Faktor hinzugekommen – die Information. Unter sonst gleichen Bedingungen ist immer derjenige im Vorteil, der die benötigten Informationen besitzt. Der Informationsvorsprung wurde als Ertragsfaktor erkannt. Grundsätzlich gibt es zwei Informationsflussrichtungen im Unternehmen. Die Grafik stellt diese dar.

Jedoch ist es nicht das Problem an Informationen zu kommen, vielmehr ist es problematisch, die richtige Information in der Flut von Informationen herauszufinden, zu isolieren und im richtigen Augenblick den strategischen Managementstellen im Unternehmen bereitzustellen. Informationsmanagement beschäftigt sich mit diesem Problem. Versuchte man zu Beginn des Informationszeitalters dieses Problem mit rein technischen Möglichkeiten, wie z.B. Speicherung von Daten, Darstellung von Daten in Diagrammen und Schemata usw. zu lösen, wandelten sich ständig die Lösungsansätze. Heute versucht man nicht mehr bloße Daten technisch bereitzustellen, sondern Informationen zu verwalten. Zu diesem Zweck werden Informationsdatenbanken eingerichtet, intelligente Client-Server basierte Netzwerke eingerichtet und der Begriff des Electronic-Document-Interchange, sowie des Electronic-Document-Sharing sind in aller Munde. Erreicht werden soll damit das Bereitstellen von Informationen

  • zu jeder Zeit
  • für jeden Mitarbeiter
  • in der bestmöglichsten Qualität
  • mit dem geringst möglichsten  Aufwand

um einen Informationsvorteil gegenüber der Konkurrenz für das Unternehmen auszunutzen. Natürlich muss auch dies auch in den Köpfen der Mitarbeiter geschehen. Deshalb wird bei vielen Unternehmen größter Wert darauf gelegt die gebotenen Möglichkeiten auch vollends auszuschöpfen. Das angestrebte Ziel ist es nicht noch mehr Informationen, sondern das daraus gewonnene Wissen verfügbar zu machen und als Informationsvorsprung zu nutzen.