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Coworking Spaces – Mehrwert durch Gemeinschaft

Die Vorteile von Bürogemeinschaften

Eine dichte Atmosphäre am eigenen Arbeitsplatz suggeriert nicht unbedingt Bewegungsfreiheit. Trotzdem sind Bürogemeinschaften etwas völlig anderes, als ein Großraumbüro. Und sie sind definitiv besser als ihr Ruf! Die direkten Vorteile liegen auf der Hand: Abhängig von der Anzahl der verfügbaren Büros zur Miete, können die Basiskosten für die Immobilie, ebenso, wie die Kosten für die technische Infrastruktur, beispielsweise der Hausanschluss an das Telefon-, oder das digitale Kabelnetz, effizient geteilt werden.

Steht der Bürogemeinschaft eine zentrale Toilettenanlage zur Verfügung, oder wird die Tee- und Kaffeeküche gemeinschaftlich genutzt, können auch die Verbrauchskosten hinsichtlich dem Wasser- und Stromverbrauch in diesen Räumen gesplittet werden. Auch der Konferenz- oder Besprechungsraum ist in solchen Business Centern häufig zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehen. Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit, die technische Ausstattung gemeinsam aufzubauen.

Präsentationswerkzeuge, wie elektronische Whiteboards, eine Videokonferenz-Anlage, oder ein Beamer, können via W-LAN heute bequem, und ohne dass ein Kabelsalat entsteht, von allen Mietern der Bürogemeinschaft angesteuert und genutzt werden. Abgesehen von diesen klaren Vorzügen, bergen „Coworking Spaces“, wie sie in der Fachsprache heißen, noch ganz andere

Pluspunkte: Einerseits ist es durchaus üblich, dass in Bürogemeinschaften eine Reihe von Freiberuflern mit ähnlichem fachlichen Background zusammengeschlossen sind.
Beispiel: Rechts- und Patentanwälte, Notare oder Unternehmensberater.

Die Wege über den Flur sind in aller Regel überschaubar – und so lassen sich bei Fragen, oder wenn es auf eine zweite Meinung ankommt, Sachverhalte kurzfristig und unter dem Einfluss des entsprechenden Expertenwissens untereinander besprechen. Geballte – und trotzdem unabhängige Fachkompetenz, also! Aber selbst dann, wenn der Büronachbar vor einem ganz anderen beruflichen Hintergrund tätig ist, besteht natürlich die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen und eventuelle, gemeinsame Interessen und Ziele auszuloten.

In diesem Zusammenhang bietet es sich zum Beispiel an, einmal wöchentlich zur gemeinsamen Mittagspause im Besprechungsraum zusammenzukommen, sich auszutauschen und damit den Kontakt zu stärken. Auch am Ende eines Tages können sich die Mieter der Büroraume dort zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch treffen. Gerade also für Selbstständige oder Freiberufler, die gerne Netzwerken und über den eigenen fachlichen Horizont hinaus schauen, bieten Bürogemeinschaften einen klaren Mehrwert. Wichtig ist lediglich, sich im Zusammenhang der geplanten Nutzung und des angepeilten Kostenrahmens einen guten Überblick zu verschaffen.

In den großen Metropolen ist das Angebot an Coworking Spaces vielfältig und die Vermarktungsmodelle sehr unterschiedlich. Siehe hier – https://www.matchoffice.de/mieten/business-center Wie bei allen Mietverträgen gilt: Beide Parteien haben Rechte und Pflichten. Deshalb ist es wichtig, sich darüber im Vorfeld den bestmöglichen Überblick zu verschaffen. Ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Eigentümer, oder dem Anbieter, und eine Besichtigung der möglichen, neuen Büroraume sollten im Vorfeld immer stattfinden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Kosten in jedem Fall transparent und nachvollziehbar sein. Dann steht einem guten Start im eigenen Büro nichts mehr im Wege.